Das vegetative Nervensystem: Sympathikus & Parasympathikus entschlüsselt

Shownotes

Die wichtigsten Inhalte dieser Folge

  • Grundprinzip verstehen: Sympathikus = Kampf und Flucht ("fight or flight"), Parasympathikus = Ruhe und Verdauung ("rest and digest") - mit diesem einfachen Schema löst Du vegetative Prüfungsfragen blind
  • Pupillen-Regel merken: Mydriasis (weite Pupillen) = Sympathikus will alles sehen, Miosis (enge Pupillen) + Nahakkommodation = Parasympathikus ist entspannt - eine der häufigsten Prüfungsfallen
  • Überträgerstoffe korrekt: Ganglionär immer Acetylcholin (nie Serotonin!), am Erfolgsorgan Parasympathikus = Acetylcholin, Sympathikus = Noradrenalin

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Weitere Inhalte dieser Folge

  • Herzwirkungen mit System: Die vier Tropie-Begriffe (chronotrop, inotrop, dromotrop, bathmotrop) - beim Sympathikus alle positiv, beim Parasympathikus alle negativ
  • Pharmakologie leicht gemacht: Sympathomimetika ahmen nach, Sympatholytika blockieren - mit Salbutamol und Betablockern als Klassiker-Beispiele
  • Psychiatrie-Verbindung: Vegetative Symptome bei Angststörungen verstehen und warum autogenes Training bei sympathikotoner Überreaktion hilft

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Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo zusammen und herzlich willkommen bei den Heilpraktiker Hex.

00:00:04: Hier sind wieder eure Prüfungsknacker Sarah und Lukas!

00:00:07: Hi Leute, heute knöpfen wir uns ein Thema vor das sich in jeder Prüfungen versteckt – Das vegetative Nervensystem.

00:00:14: Genau.

00:00:15: Und ich sag's gleich vorweg... Wenn wir DAS einmal sauber im Kopf haben, dann fallen uns danach ganz viele andere Themen leichter.

00:00:22: Pharmakologie, Notfallmedizin, Psychosomatik… Überall taucht das wieder auf.

00:00:27: Absolut Fangen wir mit einer wichtigen Klarstellung an, denn das ist eine echte Prüfungsfalle.

00:00:33: Vegetatives Nervensystem und autonomes Nerven-System sind nicht zwei verschiedene Systeme.

00:00:39: Stimmt!

00:00:40: Das wird gerne falsch gefragt – vegetativ und autonom?

00:00:43: Das ist dasselbe System nur zwei Begriffe dafür.

00:00:47: Beide meinen das was in unserem Körper läuft ohne dass wir wählendlich eingreifen müssen.

00:00:52: Atmung Herzschlag Verdauung Schwitzen All das regelt das vegetative System für uns Und es hat im Wesentlichen zwei große Anteile, die sich gegenüberstehen.

00:01:02: Den Sympathikus und den Parasympathicus.

00:01:05: Es gibt noch einen dritten Anteil – das enterische Nervensystem im Darm, das sogenannte Bauchhirn.

00:01:12: Das müssen wir nur kurz im Hinterkopf haben.

00:01:14: Für die Prüfung dreht sich aber praktisch alles um Sympatikus-und Parasymprethikus.

00:01:20: Seinen Ausgangspunkt hat das vegetative Nervensystem im Hypotalamus.

00:01:24: Er ist die Schaltstelle.

00:01:26: Er verarbeitet Impulse aus zahlreichen Quellen.

00:01:29: Ja, zum Beispiel aus dem limbischen System das für die emotionale Ebene steht und auch aus dem Cortex der Großhirnrinde, die für die bewusste Willensebene steht Und aus dem Talamus, dem Tor zum Bewusstsein.

00:01:42: Dass die ganzen sensorischen Reize filtert.

00:01:45: Was geht weiter zur Großhirnrinde und wird uns bewusst?

00:01:48: Und was bleibt unbewusst – aber doch noch eine Rolle spielt in dem es zum Hypotalamus geht und das Vegetativum beeinflusst!

00:01:56: Auch die ganzen viszeralen Impulse, die über vegetativen Nervenbahnen zum Gehirn laufen, kommen im Hypotalamus an Genauso wie direkte chemische Reize, über unterschiedlichste Rezeptoren.

00:02:08: Wie zum Beispiel die Osmo-Rezeptoren, die den Salzgehalt des Blutes messen oder Thermorezeptoren.

00:02:14: und natürlich beeinflussen auch Hormone das Hypothalamus denn er ist auch der Chef vom Endocrinum vom Hormonsystem.

00:02:21: Ja!

00:02:22: Der Hypothalamus ist eine unglaubliche Kommandozentrale aber lass uns nicht abschweifen Auch wenn das Gehirn selbst wahnsinnig spannend ist.

00:02:30: Wir bleiben jetzt beim vegetativen Anteil.

00:02:33: Also, jetzt das Grundprinzip.

00:02:35: Und das ist eigentlich ganz simpel!

00:02:37: Unser vegetativer Zustand pendelt zwischen zwei Gegensätzen hin und her.

00:02:42: Sympathikus heißt Stress, Kampf & Flucht Parasympathicus heißt Regeneration, Ruhe, Erholung, Verdauung.

00:02:51: Im Englischen sagt man so schön Fight or Flight für den sympathikus und Rest and Digest für den parasympathicos.

00:02:59: Das trifft es perfekt.

00:03:00: Wichtig!

00:03:01: Die zwei arbeiten nicht gegeneinander, sondern miteinander.

00:03:05: Das ist ein Gleichgewicht Mal überwiegt der eine mal der andere je nachdem was unser Körper gerade braucht.

00:03:12: Und es gibt zwei Fachbegriffe die wir uns merken sollten Wenn der Sympathikus überwiebt sprechen wir von einer Sympatikotonie wenn der Parasympathicus dominiert Von einer Vagotonie.

00:03:23: Vagotonie kommt vom Nervus vagus dem zehnten Hirnnerv.

00:03:27: Der versorgt fast alle inneren Organe.

00:03:30: Er ist der größte und längste Hirnnerv überhaupt.

00:03:33: Gut, schauen wir uns eine Prüfungsfrage an!

00:03:36: Eine Miosis – also Popillenverengung – ist zu erwarten bei Sympathikomemetica, Parasympathikumemetika, Encephalikes, hypovolemischem Schock oder binokularer Fixation eines nahegelegenen Gegenstandes?

00:03:52: Zwei Antworten….

00:03:53: Was wir wissen müssen ….

00:03:55: Mimetica sind Medikamente die das jeweilige System anregen.

00:03:59: Die beiden richtigen sind Parasympathikomimetika, also Medikamente die den Parasympathikus anregen und die Naheinstellung.

00:04:07: Also die binokulare Fixation eines nahegelegenen Gegenstandes.

00:04:11: Beides macht meiosis.

00:04:13: Und wenn wir uns erinnern... ...die Naheinställung läuft über den Parasympathicus.

00:04:18: Deshalb kommt es dabei parallel zu meiosis.

00:04:21: Das habe ich mich wirklich schon oft gefragt.

00:04:23: Warum kommt es bei Nahakkommodation zur meiosis?

00:04:26: Jetzt weiß ich es endlich!

00:04:27: Cool

00:04:28: Kommen wir zu einem anderen Thema, den Überträgerstoffen im vegetativen Nervensystem.

00:04:34: Die Frage in der Prüfung wurde so gestellt – die ganglionäre Übertragersubstanz ist das Serotonin!

00:04:40: Das ist falsch.

00:04:41: Komplett falsch.

00:04:43: An den ganglien Beidersysteme Sympathikus und Parasympathicus ist der überträgersstoff Acetylchiolin.

00:04:50: Erst danach geht es auseinander.

00:04:52: Genau Vom Ganglion zum Erfolgsorgan überträgt der Sympathikus mit Nooradrenalin.

00:04:57: Der Parasympathicus bleibt durchgehend bei Acetylchiolin.

00:05:01: Also, Acetylschiolin am Ganglions immer!

00:05:05: Noor-Adrenalin nur beim Sympatikus am Erfolgsogan.

00:05:09: Serotonin hat damit gar nichts zu tun – das ist eine Prüfungsfalle.

00:05:13: Ich habe noch eine Falle.

00:05:33: Genau, dazu eine klassische Prüfungsfrage die so Wortgleich mehrfach gestellt wurde.

00:05:39: Welche Aussagen zum Sympathikus treffen zu?

00:05:42: Erstens, er gehört zum autonomen Nervensystem.

00:05:46: Das ist richtig!

00:05:47: Stimmt.

00:05:48: Zweitens – Ganglionäre-Überträgersubstanz ist das Serotonin.

00:05:52: Das haben wir gerade gehört?

00:05:54: Das ist falsch.

00:05:54: Richtig ist Acetylchiolin.

00:05:57: Genau.

00:05:57: Drittens verstärkte Aktivität vom Sympathikus führt zur Erweiterung der Bronchen.

00:06:03: Das is wieder richtig.

00:06:04: Mehr Luft für Kampf und Flucht.

00:06:06: Passt.

00:06:07: Dann viertens Verstärkteaktivität bewirkt eine Abnahme der Herzfrequenz.

00:06:12: Falsch, wir brauchen mehr Dampf im System.

00:06:14: Und jetzt fünftens verstärkte Aktivität verengt die Pupillen!

00:06:19: Nein das ist der Parasympathikus.

00:06:21: Aber Sarah, jetzt habe ich noch eine Frage

00:06:23: Schieß los Lukas.

00:06:25: Was sind diese Ganglien eigentlich?

00:06:27: Das ist eine super Frage.

00:06:29: Damit kommen wir zur Anatomie des vegetativen Nervensystems.

00:06:33: Fangen wir mit dem Sympathicus an.

00:06:35: Seine Ausgangskerne im zentralen Nervenystem sitzen im Brustrückenmark Vom Hypotalamus laufen Fasern dahin und regulieren sie.

00:06:44: Oder Sie verarbeiten direkt vegetative Reflexe, wenn der Körper auf bestimmte Reize reagiert.

00:06:50: Von diesen Ausgangskernen ziehen kurze Aktionen zum sogenannten Grenzstrang – der links- und rechtsneben der Wirbelsäule liegt!

00:06:57: Und dieser Grenzstrang besteht aus Ansammlungen von Nervenzellkörpern ….

00:07:02: und solche Ansammlungen nennt man Ganglehen.

00:07:05: Okay, ich weiß dass eine Nervenzelle aus dem Zellkörper und den Empfangsfühlern den Dendriten und aus den Sendemasten den Aktionen besteht.

00:07:13: Also ziehen Aktione vom Rückenmarkt zum Grenzstrang und werden dort von Dendrieten empfangen.

00:07:19: Ganz genau!

00:07:20: Hier findet die ganglionäre Übertragung statt... ...und der überträgerstoff ist Acetylcholine.

00:07:26: Der Überträgersstoff ist ein Neurotransmitter, richtig?

00:07:29: Und er wird von der Synapse abgegeben, die am Ende des Axons ist,

00:07:32: richtig?!

00:07:33: Perfekt beschrieben Lukas.

00:07:35: Und jetzt geht's weiter!

00:07:36: Vom Ganglion ziehen nun die Aktione der Nervenzellen in den Körper zu den Organen, da haben wir dann wieder Synapsen und hier nehmen sie im Sympathikus nun Nordadrenalin als Überträgerstoff.

00:07:48: Jetzt macht das endlich Sinn Klasse!

00:07:51: Und wie ist es am Parasympathicus?

00:07:53: Da ist es ähnlich.

00:07:54: Nur liegen die Ganglien jetzt nicht nah am Rückenmark, sondern nah an den jeweiligen Zielorganen.

00:08:00: Aber zuerst?

00:08:01: Wo liegen die Kerne des Parasympathikus?

00:08:03: im ZNS?

00:08:05: Das weiß ich!

00:08:06: Man nennt den Parasympathikus ja auch das Kraniosakralesystem.

00:08:10: Das kommt daher dass seine Kerne im Hirnstamm liegen also im Kranium dem Gehirn und er hat auch Kerne in Sakralen Rücken mark

00:08:17: Treffer Und diese beiden Ausgangsgebiete werden wieder vom Hypotalamus reguliert.

00:08:23: Oder verschalten reflexhaft ankommende Informationen in den vegetativen Reflexen, zum Beispiel dem Mikzonsreflex oder den Stuhlreflex.

00:08:32: Von diesen Kernen ziehen nun ganz lange Aktione weit in den Körper und werden dann von den Dendrieten der organnahen Ganglien empfangen.

00:08:40: Der Überträgerstoff?

00:08:41: Das ist wieder Acetylcholine!

00:08:43: Und jetzt lass es mich sagen... Von den Ganglien ziehen jetzt kurze Aksone zu den Organen weiter und geben dann an den Synapsen wieder Acetylcholine als Überträgerstoff ab.

00:08:54: Jetzt habe ich's!

00:08:55: Klasse, das ist wirklich feine Anatomie.

00:08:58: Gut – jetzt machen wir noch einen kurzen Sprung in die Pharmakologie.

00:09:02: Vier Begriffe müssen wir auseinanderhalten können.

00:09:04: Erstens Sympathikomimetikum.

00:09:07: Das ahmt den Sympatikus nach Klassiker Salbutamol, ein Beta-Zwei-Sympathikomimetikum.

00:09:13: Wir nehmen es beim Asthmaanfall damit die Bronchen erweitert werden.

00:09:17: Zweitens Sympathicolytikum blockiert den Sympatikus.

00:09:22: Klassika sind Betablokker, senken den Blutdruck und die Herzfrequenz.

00:09:26: Drittens Parasympathikumimetikum ahmt den ParasyMPathikus nach.

00:09:31: Pilokapin am Auge zum Beispiel.

00:09:33: das macht Miosis und wird beim Glaukom eingesetzt.

00:09:37: Und viertens Parasympathikolytikum blockiert den Parasymprethikus.

00:09:42: Klassiker ist Atropin.

00:09:45: Atropine macht eine Mydriasis, weil der ParasyMPathikus am Auge ausgeschaltet ist und es macht eine Akkumodationsstörung – wir können nicht mehr scharf in die Nähe stellen!

00:09:55: Das ist die direkte Anwendung der Akkumodationsgeschichte von vorhin.

00:09:59: Wenn der Parasympathicus blockiert ist fällt die aktive Naheinstellung weg.

00:10:04: Genau.

00:10:05: Und dazu eine Prüfungsfrage zu den Sympathikomimetika.

00:10:09: Typische Nebenwirkungen von Beta-II-Sympathikumimetika wie Salbutamol sind Angina pectoris bei coronarer Herzerkrankung, anhaltendes Erbrechen, tachicadie Tremor bradicadi.

00:10:23: Richtig sind angina pektoris, tachiicadii und tremor Bradicadi ist falsch.

00:10:29: das wäre genau das Gegenteil.

00:10:31: Logisch wenn wir das sympathikus Schema im Kopf haben.

00:10:34: Hochfahren am Herzen heißt schneller, nicht langsamer.

00:10:37: Tachikadi – Nicht-Bradikadi Und dazu werden die Gefäße enger gestellt auch die Herzkranzgefäße und dadurch kann es dann zum Angina pectoris Anfall kommen.

00:10:48: So jetzt wird's spannend für die Psychiatriespur.

00:10:51: Vegetative Symptome sind nämlich ein riesiges Thema in der Psychiatrie.

00:10:56: Schwindel, Herzrasen Mundtrockenheit Erbrechen Schwitzen Das sind die typischen vegetativen Beschwerden Und die treten bei ganz vielen psychischen Bildern auf.

00:11:06: Angststörungen, Panikattacken, Somato-Formestörungen Belastungsreaktionen

00:11:12: Was passiert da im Körper?

00:11:14: Eine Sympathikotone Überreaktion Der Sympatikus springt zu stark an Ohne das wirklich ein Sebelzantiger.

00:11:20: da wäre Die Folge Hypertonie Tachikadi innere Unruhe.

00:11:25: Und jetzt kommt eine Methole ins Spiel, die genau hier ansetzt Das autogene Training.

00:11:31: Das ist eine Entspannungstechnik nach Schulz und sie aktiviert gezielt den Parasympathikus und dämpft den Sympathicus.

00:11:39: Dazu eine HP-Psychoprüfungsfrage.

00:11:42: Autogenes Training ist unter anderem indiziert bei welchen Erkrankungen?

00:11:46: Sympatikotoneüberreaktion wie Hypertonie und Tachicadie, Floride Schizophreneeepisode, Phobie, muskuläre Verspannung und chronischer Schmerz, akute Hirnschädigung.

00:11:59: Richtig sind Sympathikotone-Übereaktion, Phobie und muskuläre Verspannung.

00:12:04: Bei einer floriden Schizophrenie und einer akuten Hirnschädigung wäre autogenes Training kontraindiziert.

00:12:11: Bei der Schizophrenies ist es nicht ratsam den Patienten zu sehr nach innen gehen zu lassen – da findet er nichts Erfreuliches!

00:12:18: Und bei einer Akuten Hirnschädigung ist der Patient meist auch mit außergewöhnlichen inneren Zuständen und Verwirrungen konfrontiert.

00:12:26: Also die wichtige Logik?

00:12:28: Bei einer akuten Psychose oder eine akuten Hirnschädigung wollen wir nicht in eine tiefe Versenkung gehen.

00:12:34: Das könnte die Symptomatik verschlimmern!

00:12:36: Und noch eine HP-Psychfrage zum Abschluss, die unsere ganze Folge schön zusammen fasst.

00:12:41: Welche Aussagen zum Nervensystem sind richtig?

00:12:45: Erstens Vegetatives und autonomes Nervenystem sind zwei getrennte Systeme

00:12:50: Nein – Nicht aus der Ruhe bringen lassen.

00:12:53: Vegetativ und autonom sind dasselbe unwillkürlich.

00:12:56: Der Gegenpart ist das willkürliche Nervensystem.

00:12:59: Dann, zweitens, Sympathikus und Parasympathicus sind die wesentlichen Bestandteile des vegetativen Nerven-Systems.

00:13:07: Das passt!

00:13:08: Das haben wir ja jetzt gründlich durchgearbeitet.

00:13:11: Ok Drittens der Parasympathikus regelt Ruhephasen und Regeneration Und sorgt für Miosis, regt die Verdauung an und verlangsamt die Herzfrequenz.

00:13:21: Ja...das ist genau was er macht richtig.

00:13:24: Viertens.

00:13:25: Zu den vegetativen Störungen zählen Schwindel, Herzrasen, Mundtrockenheit und Erbrechen.

00:13:31: Ja das wird alles von Sympathikus-und Parasympathicus gemacht.

00:13:35: Es kann physiologisch sein aber eben auch im Rahmen von Störung auftreten.

00:13:40: Und jetzt noch fünftens Das autonome Nervensystem wird vom peripheren Nervensystem ohne Beteiligung des zentralen Nervensystems gesteuert.

00:13:49: Das ist verkehrt.

00:13:50: Klar gibt es vegetative Reflexe Aber das zentrale Nervensystem ist sehr wohlbeteiligt, vor allem über den Hypotalamus.

00:13:58: Wenn wir diese Folge gehört haben lösen wir diese Frage ganz locker!

00:14:02: Das ist ein perfektes Beispiel dafür dass sich das Thema richtig lohnt.

00:14:06: Apropos Lohnen – wer das Ganze nochmal anschaulich mit Bildern und in Ruhe durchgehen will die Videotraining von Stefan Bares bei Heilpraktiker Ausbildung Vierundzwanzig sind dafür wirklich Gold wert.

00:14:18: Stimmt, Lukas und ich haben uns ja auf einem von den Live-Kursen kennengelernt.

00:14:22: Und das vegetative Nervensystem war genau damals eines der Themen an dem es bei mir Klick gemacht hat.

00:14:28: Gerade die Livekurse zur Prüfungsvorbereitung sind super weil man direkt Fragen stellen kann!

00:14:34: Und Stefan erklärt es einfach klasse.

00:14:36: da versteht man wirklich alles schaut da auch gerne mal rein.

00:14:39: Montags sind oft kostenlose online Workshops.

00:14:42: Und damit zum Abschluss die drei Kernbotschaften der heutigen Folge.

00:14:46: Erstens, Sympathikus heißt Kampf und Flucht.

00:14:50: Alles was wir dafür brauchen wird hochgefahren – alles was da stört, wird runtergefahren!

00:14:55: Und Parasympathicus heisst Regeneration, Verdauung, Ausscheidung.

00:15:00: Jetzt wird alles dafür hochgefahr'n und alles vom Sympatikus runter.

00:15:04: Zweitens, Propillenregel.

00:15:06: Myosis ist Sympaticus.

00:15:09: Myosis plus Akkommodation ist Parasypaticus.

00:15:12: Und drittens, der Gang Leonare über Trägerstoff ist immer Acetylcholine.

00:15:17: Nicht Serotonin!

00:15:18: Das Serotoninen gehört ins Gehirn und zum Thema Depressionen.

00:15:22: An den Organen haben wir dann im Parasympathikus auch wieder Acetylkolin – und im Sympathicus Nordadrenalin.

00:15:30: Mit diesen drei Punkten haben wir das Wichtigste im Sack.

00:15:33: Wenn euch der Podcast gefällt, empfiehlt uns weiter an eure Lernpartner-und Lernpatnerinnen.

00:15:38: Und wenn ihr Themenwünsche habt, schreibt uns!

00:15:40: Macht's gut und viel Erfolg beim Lernen ihr Lieben.

00:15:43: Ciao, bis bald!

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